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Seit dem 11. Juni 2011 besitzen wir eine kleine Herde von Waldschafen. Nun hat es endlich gepasst.
Es freut mich jeden Tag, wenn ich sie auf ihrer Wiese zufrieden am Gras rupfen sehe. Stundenlang könnte ich einfach nur dasitzen und ihnen zuschauen. Eine wunderbare Sache um zu entspannen.
Viele Spaziergänger sind begeistert von den neuen Wiesenbewohnern. Für mich und Marc wieder eine neue Aufgabe in die wir hineinwachsen werden.
Ein kurzer Auszug über die wesentlichen Eigenschaften und das Rassenportrait der Waldschafe:

Quelle des Textes: http://www.vieh-ev.de/Rassen/Schafe/waldschaf.html

Das Waldschaf ist ein kleines bis mittelgroßes, meist weißes Schaf; es kommen aber auch schwarze, graue, braune oder fallweise gescheckte Tiere vor. An den unbewollten Stellen, besonders am Kopf, treten bei den weißen Schafen oft dunkle Pigmentflecken auf.
Der Kopf mit bewollter Stirn ist meist gerade, bei den Widdern gerade bis leicht gerammst. Die Tiere tragen ihre kleinen Ohren beinahe waagrecht abstehend (keine Schlappohren). Beide Geschlechter können sowohl behornt als auch unbehornt sein. Waldschafe sind feingliedrig und haben einen langen, bewollten Schwanz.
Es wird ausdrücklich Wert darauf gelegt, die große Variabilität im Exterieur, die durch die verschiedenen Urpopulationen (Schläge) bedingt ist, zu erhalten (Das typische Waldschaf ist ein untypisches!)!

Charakteristisch für viele alte Rassen und auch für das Waldschaf ist die Mischwolle. Sie besteht aus dem groben Kurzhaar (Kemp), dem Lang- oder Grannenhaar (Heterotype) und den sehr feinen Wollfasern (Wool fibres), die den Hauptanteil bilden. Im Unterschied zu anderen alten Rassen (z.B. Steinschaf, Tiroler Steinschaf, Brillenschaf oder Krainer Steinschaf) weisen die vom Zaupelschaf abstammenden Waldschafe in ihrer Mischwolle einen relativ hohen Anteil an Wollfasern auf.

Waldschafe haben einen asaisonalen Brunstzyklus mit Schwerpunkt der Geburten im Winter. Sie lammen meist 3 mal in 2 Jahren, zum Teil auch 2 mal im Jahr. Die Fruchtbarkeit beträgt ca. 180 %.
Ausgewachsene Widder wiegen ungefähr 55 - 80 kg und die Mutterschafe etwa 35 - 60 kg. Die Tiere sind besonders leichtfuttrig und zeichnen sich durch Robustheit, Wetterhärte, Leichtlammigkeit und Krankheitsunanfälligkeit aus. Die Muttereigenschaften sind sehr gut, sodass die Aufzuchtrate beachtlich hoch ist.

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet reicht vom Waldviertel über das Mühlviertel, den Böhmerwald bis zum Bayerischen Wald. Ehemals waren sie auch in den voralpinen Regionen Bayerns beheimatet.

 

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